Fliegenfischerschule Peter Ebert

 
 

Es geht darum, im Einklang mit der Natur auf natürlichste Art und Weise, vor allem aber, fair, einen Fisch/Wildbret zu erbeuten. Fair bedeutet, das Imitat eines Wasserinsekts, einem Fisch so zu präsentieren, dass er dieses als echt ansieht und als natürliche Nahrung aufnimmt. Dieses Imitat heißt Fliege, und wird mittels Tierhaaren und Federn auf einen Haken ohne Widerhaken gebunden.

Der Fliegenfischer sollte über Kenntnisse der Wasser-insekten und deren Verhalten verfügen, um seine Fliegen-muster effektiv einsetzen zu können. Gefischt wird mit einer Fliegenrute und einer Flugschnur, meistens an Bächen und Flüssen mit guter bis sehr guter Wasserqualität. Solche Gewässer zählen zur Forellen- Äschen- oder Barbenregion und bieten einen ausgezeichneten Lebensraum für Salmoniden.

Aufmerksam beobachtend pirscht man sich an einen Fisch heran um ihn dann "anzusprechen" und die Fliege perfekt zu präsentieren. "Die Ethik bestimmt das Verhalten".

Eine besondere Wurftechnik ermöglicht es dem Fliegen-fischer, seine Fliege aufs Wasser zu bringen, um einen der selektiven Flossenträger zum Anbiss zu verleiten und zu haken. Gefischt wird hierbei ohne Widerhaken, damit kleine und untermaßige Fische schonend zurückgesetzt werden können.

Bei der Ausübung der Fliegenfischerei ist auf alle anderen Belange der Natur am Gewässer Rücksicht zu nehmen. Dies gilt insbesondere während der Brutzeit der Vögel und der Laichzeit der Fische und Amphibien.

 

Fliegenfischen, eine Lebenseinstellung.

 

Peter Ebert

 

Fliegenfischen ist eine  Tätigkeit, die es einem Mann gestattet, in Würde und Frieden mit sich allein zu sein.

 

John Steinbeck

 

 

 

Fliegenfischen ist eine Pirsch am Wasser, eine Lebenseinstellung,

da bei dieser Art der Fischerei nicht die Menge gefangener Fische, sondern, die Selektion einer bestimmten Spezies zählt.

 

Peter Ebert

Was ist Fliegenfischen